Legasthenietraining

Legasthenietraining

Nachstehend ein kurzer Überblick über meine Arbeit / Training und Legasthenie:

Voraussetzung für die LRS – Therapie ist immer ein ausführliches Gespräch (Anamnese) mit den Eltern und/oder dem Betroffenen. Durch entsprechende Lese – und Rechtschreibtests lässt sich die Lernstörung LRS sehr schnell feststellen. Anhand der Testergebnisse wird ein Trainingsplan erstellt, der jederzeit an die aktuellen Fortschritte oder Bedürfnisse des Betroffenen angepasst wird. Die entsprechenden Lernstrategien und Lerntechniken werden besprochen und ggf. nach den sich einstellenden Fortschritten geändert. Diese Lernstrategien werden durch eine Vielzahl von Konzentrationsübungen, Gesprächen über die persönliche Einstellung zum Lernen, Förderung einer positiven Grundhaltung, Abbau von entstandenen Lernblockaden und das punktgenaue Arbeiten an den Defiziten ergänzt. Somit kann ich für die Basis einer LRS – Therapiestunde auf ein breites Spektrum an Methoden zurückgreifen.
Hierzu steht ein großes Angebot an aktuellen Arbeits- und Trainingsmaterialien zur Verfügung (Computersoftware, spezielle Software für Konzentration und Aufmerksamkeit, Arbeitsblätter, verschiedene Spiele und Materialien (Montessorie), immer mit dem Ziel, durch viele kleine Erfolgserlebnisse die Freude und die Motivation neu zu wecken um einen anhaltenden Erfolg zu erhalten.

Was ist Legasthenie eigentlich?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Legasthenie als Entwicklungsstörung im Sinne des zehnten Internationalen Klassifikationsschemas (ICD 10) für psychische Störungen anerkannt.

Grundsätzlich spricht man von Legasthenie, wenn man Folgendes beobachten kann:

  • Zeitweise Unaufmerksamkeit des Betroffenen im Zusammenhang mit dem Schreiben oder Lesen, d. h. wenn er unmittelbar mit Buchstaben – oder Zahlensymbolen zusammentrifft,
  • differenzierte Sinneswahrnehmungen, die nicht ausreichend für das Erlernen des Schreibens/Lesens geschärft sind,
  • durch die unscharfen Sinneswahrnehmungen und der daraus folgenden Unaufmerksamkeit entstehen Wahrnehmungsfehler.

Auch körperliche Ursachen können hier zu Grunde liegen:

  • Nicht oder spät erkannte Seh- und Hörstörungen,
  • körperliche Behinderungen,
  • Reifeverzögerung,
  • Sprachentwicklungsstörung,
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS ),
  • chronische Erkrankungen,
  • Minimale Celebrale Dysfunktion (MCD), u.v.m.

Da die Auswirkungen besonderer Schwierigkeiten beim Erwerb des Lesens und Schreibens auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes meist gravierend sind, sollte man nicht lange abwarten, ob „das schon noch kommt“ oder „sich auswächst“.
Daher ist es auch so wichtig, den betroffenen Kindern so früh wie möglich mit speziellen Methoden zu helfen, damit sie ebenso wie andere Kinder das Lesen, Schreiben und Rechnen erlernen können.